Im DVGW – Arbeitsblatt W 291 ist in Abschnitt 4 ausgeführt :
„Die Entfernung von Verunreinigungen mit Trinkwasser, Trinkwasser-Luft-Gemischen und
mechanischen Hilfsmitteln ist der Reinigung mit Reinigungsmitteln grundsätzlich
vorzuziehen.“
„Der Einsatz von Trinkwasser-Luft-Gemischen bietet primär die besten Voraussetzungen für
die Reinigung.“
Den höchsten Effekt bringen Systeme, bei denen gereinigte, ölfreie Druckluft impulsartig in
die zu reinigenden Trinkwasseranlagen eingebracht wird.
Bei maximalen Druckwerten von 6 bar treten dann in den Leitungssystemen starke
Verwirbelungen und Kavitationskräfte auf, die ein sicheres Ablösen aller mobilisierbaren
Ablagerungen einschließlich des Biofilms bewirken.
Die Desinfektion von Trinkwasseranlagen mit Chlor oder Chlordioxid ist nicht in der Lage,
Biofilme abzulösen.
Mit Chlorpräparaten ist es nur möglich, Teilablösungen des Biofilms zu erzeugen. Das führt
im Extremfall sogar zu einer Verschärfung des Problems, indem pathogene
Mikroorganismen kurzzeitig vermehrt freigesetzt werden.
Auch mit Stoßdosierung (6 mg ClO
Chlor bzw. Chlordioxid ist jedoch bestens geeignet für die permanente
Trinkwasserdesinfektion.
Biofilme in Trinkwasseranlagen lassen sich mit stabilisiertem Wasserstoffperoxid -
SANOSIL
H
Abschälen / Ablösen großer Biofilmbereiche. Der sehr dünne, an den Rohrwandungen
anhaftende Basis-Biofilm wird dann durch H
Einen großen Beitrag für diesen hervorragenden Desinfektionserfolg in Trinkwasseranlagen
liefert die beim Zerfall von H
mechanische Reinigung bewirkt.
Wasserstoffperoxid - Präparate dringen dadurch auch an schwer erreichbare Stellen vor, die
mit anderen Desinfektionsmitteln (ohne mechanische Reinigungskomponente) bei
Desinfektionsmaßnahmen nicht angegriffen werden können.