EUROPÄISCHER FACHVERBAND FÜR DESINFEKTOREN

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Desinfektion von Flächen für den Gebäudereiniger
Umsetzung von Theorie der Desinfektion, in die Praxis
Kurz-Seminar
 
Einführung
Die Flächendesinfektion fällt u.a. unter die Unterhaltsreinigung. Behandelt werden
z.B. Griffflächen, Fußböden und Geräte. Es ist nach den Vorgaben der Hersteller
der angewandten Mittel sowie der zu desinfizierenden Materialen zu verfahren.
Man unterscheidet zwei grundlegend unterschiedliche Verfahren.
 
1.)     Die Vorreinigung zur Entfernung von Schmutz- und Eiweißbelastungen mit anschließender Desinfektion der inzwischen getrockneten und ggf. neutralisierten Fläche. So wird die sicherste Wirkung erzielt.
2.)     Die gleichzeitige Desinfektion und Reinigung einer Fläche mit einem Desinfektionsreiniger. Diese Methode kann bei geringer Schmutzbelastung
Ausreichen. Sie ist wegen des Eiweißfehlers aber unsicherer als die Erste.
     
Ziel ist eine möglicht große Keimreduktion. Die Arbeitssicherheit der Durchführenden ist zu beachten.
 
Desinfektion
Unter dem Begriff Desinfektion versteht man die Abtötung bzw. Inaktivierung (Schädigung) von Keimen mit dem Ziel, das anschließend vom desinfizierten Gegenstand keine Infektionsgefahr mehr ausgeht.
Bei der Desinfektion im Laborversuch werden Mittel und Verfahren so geprüft, das 99,999 % (= 105) der vorhandenen Bakterien abgetötet werden. Viren werden zu 99,99% (=104).
In der Praxis können Reduktionswerte von 84 – 99,9% erzielt werden.
Reinigungsverfahren führen zu einer Keimreduktion bis max. 80%.
 
Sanitation
Im Vergleich zu einer Desinfektion steht der Begriff Sanitation für eine Keimreduktion zwischen Reinigung und Desinfektion.
Diese wird z.B. erzielt, wenn richtig desinfiziert wurde aber die Einwirkungszeit nicht eingehalten werden kann, weil die Fläche oder die Badewanne schnell wieder benötigt wird.  
Aber auch herkömmliche Reinigungsverfahren unter Verwendung von Inhaltsstoffen wie Säuren oder Alkalien reduzieren eine nicht exakt vorhersehbare Anzahl von Mikroben.
 
Sterilisation
 
Sterilisationsverfahren werden zum Beispiel für die sterile Aufbereitung von OP-Besteck z.B. im Dampfautoklaven angewendet.
Es müssen sogar 99,9999 %, mit 1 zu 1 000 000, also sozusagen 100% der Keime von Gegenständen abtöten bzw. inaktiviere werden.
 
 
 
 
 
Wo wird Desinfiziert?
Es gilt genau abzuwägen, ob und wo zu desinfizieren ist oder wo eine Reinigung ausreicht. Fachliche Hilfe, für die Desinfektion von Flächen, findet man in der Richtlinie für Krankenhausinfektion und Infektionspräfention in der Anlage C 2.1.
Grundsätzlich müssen Desinfektionsmittel angewendet werden, wenn bestimmte Infektionskrankheiten auftreten bzw. wenn ein diesbezüglicher Verdacht besteht.
 
Eine regelmäßige, prophylaktische, also vorbeugende, Desinfektion führt man in hygienesensiblen Bereichen durch. Dazu gehören Gesundheitseinrichtungen wie Kliniken, Alten- und Pflegeheime, Praxen, Kindertagestätten etc..
Die Hygiene in solchen Bereichen ist u.a. notwendig, um nosokomialen, sprich Krankenhausinfektionen, vorzubeugen.
 
Es ist falsch, dass Desinfektionsmaßnahmen immer mit möglichen Gefahren für die Gesundheit und Umwelt verbunden sind. Gefahren gehen von jeglicher, also auch Reinigungschemie aus.
Trotzdem ist es unbedingt notwendig, dass nur desinfiziert wird, wenn die Keimreduktion durch eine gründliche Reinigung nicht ausreicht.
 
Bei der Verendung von Desinfektionsmitteln, gilt es die Produktinformation des Herstellers, das Sicherheitsdatenblatt sowie eine, auf den Betrieb abgestimmte, Betriebsanweisung zu beachten.
Dort finden sich Informationen zu den Inhalts- bzw. Wirkstoffen und der notwendigen  persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Auch Angaben zu geeigneten Handschuhen, mögliche Gefahren für Mensch und Umwelt, Besonderheiten bei der Lagerung oder Erste-Hilfe-Maßnahmen gehen daraus hervor.
 
Die wichtigsten Wirkstoffe der Desinfektionsmittel
 
Alkohole (Propanol, Isopropanol)
Aldehyde (Formaldehyd, Glutaraidehyd, Glyoxa!)
Oxidationsmittel (Wasserstoffperoxid, Peressigsäure)
Oberflächenaktive Verbindungen (kationische oder amphotere Tenside, Biguanidine)
 
Alkohol
 
Alkohole sind meist Bestandteil von Händedesinfektionsmitteln und so genannten „Schnell-Desinfektionsmitteln“. Sie haben den Vorteil, dass sie innerhalb weniger Sekunden bzw. Minuten wirksam sind.
Nachteilig ist die eingeschränkte Materialverträglichkeit von Alkohol. Als Lösemittel greift viele Oberflächen an) sowie die erhöhte Brand- bzw. Explosionsgefahr.
Man darf pro m2 Raumgrundfläche nur 100 ml. Alkoholisches Desinfektionsmittel
mit in den Raum und pro m2 davon nur 50 ml ausbringen.
 
Aldehyde
 
Glutaraldehyd, Glyoxal und Formaldehyd wurden vorwiegend in der Flächen- und Instrumentendesinfektion eingesetzt. Sie haben ein sehr breites Wirkungsspektrum und können, in der richtigen Konzentration, auch bei schwer zu inaktivierenden Keimen wie z. B. Noroviren angewendet werden.
Formaldehyd ist von der WHO in die Kategorie „krebserzeugend“ eingestuft, weshalb man gemäß § 7 Abs. 5 Gefahrstoffverordung (GefStoffV) einen anderen Wirkstoff wählen soll.
Ihr Nachteil ist, dass sie sehr geruchsintensiv sind und deshalb nicht in allen Bereichen eingesetzt werden können.
 
 
Oberflächenaktive Verbindun­gen
 
wie kationische Tenside werden am häufigsten in Desinfektionsreinigern eingesetzt,
da sie als Tenside sowohl reini­gende als auch desinfizierende Wirkung haben.
Sie sind geruchsarm sowie wenig toxisch. Deshalb können sie fast in allen Bereichen eingesetzt werden.
Ihr Nachteil ist ihr eingeschränktes Wirkungs­spektrum (begrenzt viruzid).
 
Jährliche Personalschulung
 
Da es sich bei den meisten Desinfektionsmitteln um Gefahrstoffe handelt, ist natür­lich auch die Gefahrstoffverordnung zu berücksichtigen, die u. a. besagt, dass alle Mitarbeiter mindestens einmal jährlich über mögliche Gefahren, die beim Umgang mit dem Produkt auftreten können, zu unterweisen sind.
 
Desinfektionsreiniger
 
sind Kombinationsprodukte, die gleichzeitig reinigen und desinfizieren. Oft könne sie entweder gut reinigen oder gut desinfizieren. Deshalb entspricht die Reinigungs-wirkung nicht immer der Erwartung.
 
Wirkungsbereiche
 
Bei der Anwendung von Desinfektionsmittel und Verfahren ist deren mikrobiologisches Wirkungsspektrum zu berücksichtigen.
            A = Bakterien u. Pilze plus pilzliche Sporen
            B = Virusinaktivierung
            C = Sporen * von Milzbrandbakterien (Antrax) * Dauerformen von Bakterien
           D = Abtöten von Bakterien die erst mit Sterilisationsverfahren zu eliminieren sind.
Chemische Verfahren, also Desinfektionsmittel sind mit Ausnahme von Wirkstoffen auf Säurebasis, wie z.B. Peressigsäure, nur für die Inaktivierung der Wirkungsbereiche von A und B geeignet.
 
Desinfektionslisten
 
Bei amtlich angeordneten Desinfektionen oder bei Desinfektionen bei Krankheiten bzw. Erregern, die im Infektionsschutzgesetz stehen greift der Desinfektor auf
Mittel und Verfahren einer Liste des Robert-Koch-Istituts zurück. Diese Liste ist im Net kostenlos einzusehen. Um bei der Desinfektion keine Fehler zu machen soll der Anwender sich zumindest von einem Desinfektor, der sich jährlich fortbildet einweisen lassen.
 
Bei der Auswahl von Desinfektionsmitteln bzw. Desinfektionsreinigern kann man auf „gelistete" Produkte zurückgreifen. Viele Gesundheitsämter oder aber auch der Kunde fordert das oft.
Da die Benannten sich mit den Wirkungsspektren der geprüften Produkte nicht auskennen fordern sie zur routi­nemäßigen Desinfektion Produkte welche VAH-gelistet sind. Der „Verbund für Angewandte Hygiene e. V." (VAH) prüft Desinfek­tionsmittel auf deren Wirksamkeit bei ganz bestimmten Anwendungskonzentrationen und Einwirkzeiten. Aber nur gegen den Wirkungsbereich A (Bakterien und Pilze). Bei Desinfektionsmaßnahmen gegen eine Influenza oder Noroviren reichen die in der VAH-Listung angegeben Konzentrationen also nicht aus. Um den dazu benötigten Wirkungsbereich B (ungehüllte Viren) abzudecken, sind Konzentrationen und Einwirkzeiten des Herstellers zu berücksichtigen.
Wer eine Liste, auch für die Prophylaxe gegen Viren sucht, mit mir der IHO-viruzidie-liste gut bedient. Im Gegensatz zu der kostenpflichtigen VAH-List ist diese Kostenlos im Net. seit 2007 verfügbar.
 
Unzureichende Wirkung bei der Desinfektion
 
Bei der Anwendung von Desinfektionsmitteln muss verschiedenes beachtet werden. So können Desinfektionsmittel mit anderen Substanzen reagieren. Dadurch kann die Desinfektionswirkung teilweise oder vollkommen verloren gehen. Wer beispielsweise Reinigungsmittel und Desinfektionsmittel miteinander vermischt, riskiert einen „Seifenfehler“.
Bei diesem Desinfektionsfehler reagieren anionische Tenside und kationische Tenside miteinander. Sie heben deren Wirkung gegenseitig auf.
Werden Desinfektionsreiniger auf stark verschmutzte Oberflächen aufgetragen, kommt es zu keiner ausreichenden Keimreduktion.
Der Schmutz wirkt als „Schutzmantel“ um die Mikroben. Er verbraucht Desinfektionswirkstoff und lässt ihn erst gar nicht an, so geschützte innenliegende Mikroorganismen herankommen. Man nennt es Eiweißfehler, wenn das Desinfektionsmittel mit den „falschen“ Eiweißen, in unserm Fall Schmutz, reagiert.
Dann steht für den „ darin versteckten“ Mikroorganismus nicht mehr genügend freier Wirkstoff mehr zur Verfügung.
Beim so genannten Eiweißfehler verbraucht sich der Desinfektionswirkstoff am Eiweiß des Schmutzes, anstatt mit dem zu inaktivierenden Keim.
Neben diesen beiden Fehlern sind die Temperaturen der zu desinfizierenden Fläche und des Desinfektionsmittels zu berücksichtigen. Ist es zu kalt oder zu warm, kann es zu einem Temperaturfehler kommen.
Aldehyde wirken z.B. unter 18°C nicht mehr so gut. Unter 8 °C wirken nur mehr einig Produkte die ja bei 20°C +/- 1°C lt. EU-Norm getestet werden.
Der Hersteller gibt Auskunft bei welcher Temperatur sein Produkt wirkt.
 
Fehler bei der Desinfektion werden a) bei der Auswahl geeigneter Mittel und b) bei der Anwendung gemacht.
 
Anforderungen, an ein gutes Desinfektionsmittel:
 
• Möglichst breites Wirkungsspektrum (Bakterien , Pilze und Viren)
• nicht gesundheitsgefährdend oder allergen
• nicht oberflächenschädigend bzw. korrosiv
• nicht geruchsbelästigend
• gute biologische Abbaubarkeit
• nicht umweltgefährdend
• wirksam in geringen Konzentrationen
 
 
Wichtige Hinweise
 
• Nur trockene Flächen desin­fizieren! (Denn, auf nassen Flächen verdünnt sich der
 Wirkstoff und die Wirksamkeit wird eingeschränkt)
 
• Flächen niemals trocken reiben! (Denn, desinfizierte Flächen müssen selbstständig
 antrocknen; wer z. B. desin­fizierte Armaturen gleich anschließend trocken poliert,
   entfernt das Produkt. Ergebnis, keine ausreichende Desinfektionswirkung erziehlt)
 
• Vorgegebene Anwendungs­konzentrationen einhalten! (Denn, nur genau dosierte
 Desinfektionsmittel erzielen die gewünschten Ergebnisse)
 
• Bei routine Desinfektionsmaßnahmen dürfen Flächen wieder benutzt werden,
 sobald sie sichtbar trocken sind! Das Ergebnis ist dann zwar nur eine Sanitation
 aber,  angegebene Einwirkzeiten müssen nur bei der Schlussdesinfektionen oder
 beim Auftreten von Infektionskrankheiten exakt eingehalten werden.
 
• Eine mechanische Bearbeitung der Oberfläche mit Reinigungstextilien erzielt
 bessere sicher Ergebnisse!
 
Sichere Methode der Flächendesinfektion
Unter den Methoden der Flächendesinfektionen gibt es ein sicheres Verfahren.
Einweg oder Einmaltücher werden nur einmal in frische Desinfektionslösung getaucht.
Auf optisch sauberen Flächen, können durch „Wende-/ Falttechniken, mehrer Seiten des
Tuches verwendet werden. Sie werden nach der Desinfektion einer Fläche in ein
Auffanggefäß abgeworfen.
So besteht keine Kontaminationsgefahr für die frische Flotte! Sie kann so lange verwendet werden bis sie aufgebraucht oder die Standzeit abgelaufen ist.
Das Verfahren eignet sich für die Laufende Desinfektion.
Bei diesem Verfahren kann mit jeglicher ggf. im Desinfektionsplan vorgegebener
Konzentration gearbeitet werden.
    
Scheuer-/ Wischdesinfektion
 
Durch die Mechanik kann der Wirkstoff auch an Keime herangetragen werden, die sich beispielsweise unter Schmutzpartikeln „verstecken".

 
• Auf eine vollständige Benetzung achten! (Flächen müssen vollständig mit Desinfektionslösung bedeckt sein; trockene Stellen bedeuten keine ausreichende Desinfektionsleistung; d.h. wer wasserempfindliche Oberflächen wie Holz desinfizie­ren möchte, muss mit Oberflächenschädigungen rechnen, bzw. mehrmals darüber gehen.)
• Immer kaltes Wasser von 18°- 24°C, niemals heißes Wasser verwenden! (Wirkstoffe können sich verflüchtigen und die Raumluft belasten).
Da auch bei Desinfektionsmitteln die Anwendungskonzentration eine sehr wichtige Rolle spielt und nicht alle Hersteller gebrauchsfertige Lösungen anbieten, hier noch ein Beispiel zum Errechnen der richtigen Gebrauchslösung.
 
Beispiel:
Zur Krankenhausreinigung kommt eine Wanne mit 10 l Fassungsvermögen zum Einsatz. Es soll eine 0,25%-ige Mischung mit dem Desinfektionsreiniger angesetzt werden. Wie viel Desinfektionsreiniger müssen wir 10 Wasser zusetzen?
Lösung:
Tipp! Erst auf 1% rechnen!
100%       = 10 liter
1%            = xl
x = 1% x 10 l   =0,10 l (100 ml)
                100%
 
Da nur eine 0,25%-ige Lösung hergestellt werden soll, müssen wir nun das Ergebnis nochmals durch 4 teilen,
 
Endergebnis:
10 l Wasser müssen wir, um eine 0,25%-ige Anwendungskonzentration zu erhalten, 25ml „Desinfektions(reiniger)-lösung“ zusetzen.
 
 
 
Die Praxis
 
Bevor es nun aber mit der Desinfektion losgehen kann, müssen alle erforderlichen Arbeits- und Betriebsmittel bereitgestellt werden, dies sind:
 
Behandlungsmittel:
• Desinfektionsreiniger
 
Geräte, Materialien:
• Reinigungstücher (farblich den entsprechenden Bereichen zugeordnet)
Eimer zum Ansetzender Desinfektionsreinigerflotte (farblich den entsprechenden
 Bereichen zugeordnet)
Messbecher (auch wenn das Produktgebinde eine eigene Dosiereinheit aufweist)
 
Arbertssicherheit: (PSA)
Schutzhandschuhe
Schutzbrille (zum Dosieren)
Augenspülflasche
Hautschutzcreme
 
Sprühdesinfektion
 
Eine Sprühdesinfektionen sollte nur an Stellen angewendet werden, wo man sonst nicht hinkommt. Alleiniges Sprühen bedeutet eine höhere Gesundheitsgefährdung sowie einen eingeschränkten Desinfektionserfolg (siehe Eiweißfehler).
 
 
Begasung/ Vernebelung
 
Zur Begasung, Vernebelung wurde über 100 Jahre Formalin. Begast aus
33 - 40%igem Formaldehyd eingesetzt. Da die Wirkung im Gegensatz zu
oxidierenden Perverbindungen geringer ist, werden Raumdesinfektionen,
nach jahrelangem erfolgreichem Einsatz in der Tierhaltung, jetzt auch in der
Lebens- und Arzneimittelindustrie und dem Bereich der Humanmedizin
eingesetzt.
 
Fachwissen/ Ausbildung(en)
 
Bei dieser Art der Desinfektion, wie bei meldepflichtigen Krankheiten oder
der Flächendesinfektion in Bereichen von Pflege und Behandlung durch „Fremdfirmen“ soll der Durchführende oder zumindest der Objektleiter lt. BGR 206, die Ausbildung zum Desinfektor nachweisen können. Eine jährliche Fortbildung ist „Stand der Technik“.
Mitarbeiter sind gemäß der BGR 250 durch Desinfektoren einzuweisen, Sachkundig zu machen und zu überwachen. Da auch das „Stand der Technik“ ist, sind Verfehlungen mindestens nach § 276 Abs. 2 BGB als Fahrlässigkeit, das Außer-Acht-Lassen "der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt" zu ahnden.
 

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