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Die Afrikanische Schweinepest (ASP) – Desinfektions- und weitere Maßnahmen

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Die Afrikanische Schweinepest (ASP) – Desinfektions- und weitere Maßnahmen

Bei der Schweinepest handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche, die für den Menschen ungefährlich ist.

Es wird gemutmaßt, dass von weggeworfenen Essensresten, die von Wildschweinen gefressen werden, ein Verschleppungsrisiko auf Hausschweine besteht.

Für Schweine ist die Seuche jedoch tödlich. Nach Rücksprache mit Experten ist von Fall zu Fall zu entscheiden, ob beim Auffinden von totem Schwarzwild eine  Desinfektion der Fundstelle durchzuführen ist. Der direkte Kontakt des Kadavers mit anderen Schweinen, oder Aasfressern wie Füchsen, ist ggf. bereits erfolgt.

Sollte man Flächen in der Natur oder im Stall desinfizieren wollen, bietet sich wegen der Meldepflicht, Kalkmilch* mit einer Einwirkzeit von 6 Stunden an.

Legt man den § 16 (3) der Gefahrstoffverordnung zu Grunde, würde man eine Perverbindung wählen. Laut Gutachten der Firma DIOP wirkt 12%-iges Wasserstoffperoxid.

Für den Veterinärbereich bietet z.B. die Fa. Kesla ein breites Sortiment, z.B. Desinfektionsschaum, an.

Die Desinfektion von Autoreifen, oder einiger Transporter alleine, ist nicht zielführend.

Eine Desinfektion von Fahrzeugflächen, die an ASP verendete Tiere Transportiert haben und/oder Zuchtställen ist dagegen unabdingbar.

Neben der obligatorischen Geeignete Schutzkleidung ist auch dann von allen, die mit Ausscheidungen, Kadavern usw. in Berührung kommen zu tragen, wenn das Virus für den Menschen kaum schädlich ist. Es geht darum die Viren nicht auf andere Schweine zu übertragen, bzw. in den Nahrungsmittelkreislauf von Schweinen zu bringen.

Keines falls vergessen werden darf die hygienische Händeaufbereitung. Auch wenn die Viren  der ASP für den Menschen nicht ansteckend sind sollte man eine hygienische Händedesinfektion der Händewaschung vorziehen. So werden keine Viren mit dem Wasser „verspritzt“.

Ansonsten empfehlen wir die Maßnahmen des RKI, bzw. den Maßnahmenkatalog „Optionen für die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen im Seuchenfall“ unter der Net-Adresse zugrunde zu legen.

*Mischung und Anwendung (1:5) gemäß RKI-Liste 2.2 Tabelle 2 (Bereitung der Kalkmilch: 1 Teil gelöschter Kalk (Calciumhydroxid) + 3 Teile Wasser)

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