info@effdev.eu 0151-70331114

Leserbrief zur „Verschwörungstheorie“

Leserbewertung
[Gesamt: 0 Durchschnitt: 0]

G. Friedemann Schubert

       QM-Hygiene

Herr Reinhard Knittler
Knittler Medien GmbH
Mittlerer Hubweg 5
72227 Egenhausen

Hauptmann-Bauer-Weg 2k
82418 Murnau – Staffelsee
Telefon 0 88 41/ 623517
Telefax 0 88 41/ 4 77 99


Murnau 25.07.20

Leserbrief zur „Verschwörungstheorie“ mit der Bitte um Abdruck
Reinigungsmarkt: Ausgabe 6 Juli/August 2020 inkl. Beilage

Sehr geehrter Herr Knittler,

mit größter Verwunderung habe ich Ihre und die Meinung Gleichdenkender zur Kenntnis genommen.
Da es nicht zu übersehen ist, pflichte ich Ihnen bei, dass auch ich durchaus das Gefühl habe, dass Covid 19 missbraucht wird um Interessen durchzusetzen. Das ist so üblich!

Wenn man schon Fakten darlegt, dann sollte man aber bitte sachlich bleiben.
Sachlich heißt hier, der Mund-Nasenschutz und der geforderte Mindestabstand, gern auch das Händewaschen, führen grundsätzlich zu einer geringeren Infektionsübertragung oder?
Nicht zuletzt durch diese Maßnahmen hat die jährliche Grippeerkrankung, laut Statistik, kaum Opfer gefordert! Auch andere übertragbare Krankheiten sind deutlich geringer übertragen worden. Das gefürchtete Coronavirus hat sich nur sehr wenig verbreiten können. Wie die Statistik aufzeigt, geben Nichtinfizierte das Virus auch nicht weiter.
Somit bringen die Maßnahmen doch etwas und das ist für jeden denkenden Menschen nachvollziehbar.

Die, durch rechtlich verbindlich angeordneten Maßnahmen, eingesparten Kosten für Infektionskrankheiten fehlen in den Veröffentlichungen.

Man könnte fast meinen, Sie rufen mit Ihrem Artikel und der Beilage „Demokratischer Wiederstand“ zum Ungehorsam gegen den Staat auf. Ist das Ergebnis nicht das, was wir jetzt bei Demonstrationen, sowie in Stuttgart und Frankfurt, gesehen haben?

Es wäre angebracht gewesen so zu handeln, wie Sie bisher immer gehandelt haben.
Sie haben journalistisch fachlich korrekte Artikel, zum Thema veröffentlicht.

Mein Resümee hätte gelautet, dass es richtig wäre, Geschäfte und Messen zu öffnen. Wer den Mundschutz tragen will sollte das tun. Da der Mundschutzträger signalisiert das er Angst hat sich anzustecken, ist um diesen herum ein Abstand von 1,5 Meter einzuhalten. Letzteres sollte, wie der Seitenabstand zu Radfahrern, rechtlich verbindlich sein.

Mit freundlichem Gruß
Ihr


G. Friedemann Schubert Staatl. Gepr. HFK (Hyg. Insp.)
Lehrbeauftragter der Albstadt-Sigmaringen University a.D.
Sachverständiger für die Bewertung von Klinik- u. Heimhygiene

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.