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Empfehlung: Laufende Desinfektion des Isolierzimmers

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(z.B. MRE, offene Lungen-Tuberkulose) Das Isolierzimmer muss gekennzeichnet werden. z.B. mit dem Hinweis an der Türe:

Vor dem Betreten unbedingt bei der Schwester melden

  • Isolierzimmer (Zimmer von infektiösen Patienten) arbeitstäglich immer zum Schluss, durch dem Desinfektor geschulte Sachkundige, aufbereiten lassen. (Desinfizieren- u. ReinigenHinweis: Wie bei der dezentralen Bettenaufbereitung, kann man auch Sachkundige Infektionszimmer aufbereiten lassen, spart sich so Schulungen „einfacher Reinigungskräfte“.
  • Das Betreten des Isolierzimmers ist nur mit Schutzkleidung, nach Einweisungzulässig! Sie ist auf/ in einem Wagen, bzw. bestücktem Nachtkästchen) vor der Türe des Isolierzimmers, zu entnehmen

Schutzkleidung:

  • langärmliger Schutzkittel (der Schutzkittel ist auf dem Rücken zu schließen)
  • Mund-Nasenschutz (muss Mund und Nase bedecken)
  • Einmalhandschuhe (geeignete Einmalhandschuhe, kein Latex oder Vinyl)

– Bei Einschleusung ggf. Schuhwechsel

Bei Fragen, Unsicherheit bezüglich der Schutzkleidung, ist die Hygienefachkraft, Stations-, bzw. Desinfektor oder die Hauswirtschaftsleitung zu befragen.

  • Die Desinfektionsmittellösung ist dem Desinfektionsplan zu entnehmen. Liegt ein solcher nicht vor,  ist der zuständige Desinfektor zu rate zu ziehen.

Der benötigt Auskunft darüber, um welche Erkrankung es sich handelt um Aussagen zur angemessenen Desinfektionsmaßnahme machen zu können.

Auch bei einem Zimmer das z.B. mit einem Patienten mit einer offenen Lungen-Tuberkulose (TBC) belegt ist, muss das Desinfektionsmittel, für die laufende Desinfektion, auf Eignung geprüft sein.

Letzteres muss aus dem Desinfektionsplan hervorgehen. Ggf. findet sich mehr im Hygieneplan.

  • Im Isolierzimmer anfallender Abfall wird als Abfall der Gruppe B, AVV 180104 (Hausmüll), oder der Gruppe C, AVV 180103 (Tonne f. Gefahrguttransport Straße), entsorgt.

Die Entsorgung erfolgt nicht, oder n u r durch sachkundige Mitarbeiter.

  • Alle Gegenstände die aus dem Zimmer herausgebracht werden, müssen desinfiziert werden.

Ausnahmen wie ggf. Essenstablett und Geschirr sind mit der Hygienefachkraft abzuklären.

  • Die Desinfektionslösung zur Desinfektion der patientennahen Flächen* (ggf. roter, blauer und gelber Eimer) und des Fußbodens muss nach der laufenden Desinfektion des Infektions- zimmers entsorgt werden. Eimer und der Mophalter werden wischdesinfiziert. Die Einmal-, bzw. Einwegtücher werden entsorgt bzw. abgeworfen.*Patientennah, Umkreis 1,5 Meter
  • Benutzte Wischmops und Einwegtücher werden in einem verschlossenen Wäschesack in die Wäscherei transportiert. Über den Wäschesack soll ein zweiter ggf. Plastiksack gezogen werden. Die Wäsche ist gemäß Wäscheplan zu kennzeichnen. Am besten wird der zur Aufbereitung nötige Wirkungsbereich angebracht (Doppelsackverfahren).
  • Beim Verlassen des Zimmers muss die Schutzkleidung in die bereitstehenden Behältnisse entsorgt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass nichts kontaminiert wird.
  • Nach dem Ablegen der Einmalhandschuhe ist eine hygienische Händedesinfektion durchzuführten.

Hygienische Händedesinfektion

Womit:

  • mit gebrauchsfertigem alkoholischem Händedesinfektionsmittel aus dem Wandspender

Wie:

  • Die Hände müssen vor der Anwendung trocken sein!
  • Hebel des Wandspenders mit dem Ellbogen 2 x betätigen (= 3 ml)
  • 3-5 ml (ca. eine Hohlhand voll) des Desinfektionsmittels in beiden Händen verreiben
  • auf ausreichende Benetzung aller Handareale achten (Fingerkuppen, Nagelfalz, Handrücken)
  • Einwirkzeit beachten: mindestens 30 Sekunden lange verreiben

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